Entwicklungs- und Lerntherapie nach PäPKi ®

im Säuglings- und Kleinkindalter

In den ersten 12-18 Monaten richtet sich das Kind gegen die Schwerkraft auf. Die motorische und die kognitive Entwicklung sind eng miteinander verbunden. Das Gehirn entwickelt sich in dieser ersten Zeit zu einem großen Teil über Bewegung. So wird in dieser Zeit die Grundlage für die körperlichen und kognitiven Fähigkeiten des Kindes gelegt.

 

 

Wenn Babys auf die Welt kommen, dann haben sie schon einiges erlebt: 9 Monate Schwangerschaft mit Höhen und Tiefen und eine Geburt, die, bei manchen mehr, bei anderen wiederum weniger, nach Wunsch verlaufen ist.

Bei der Geburt wirken enorme Kräfte auf das Baby ein, oft kommt es dadurch zu Blockaden in verschiedenen Bereichen in der Wirbelsäule. Sehr häufig ist das Kopfgelenk davon betroffen. Aber auch bereits im Mutterleib können Verspannungen durch eine lagebedingte Fehlhaltung entstehen.

Manche Blockaden lösen sich mit der Zeit von selbst, manche sind hartnäckiger. Diese schmerzhaften Verspannungen führen beim Baby zu Vermeidungshaltungen, die die normale/natürliche/physiologische/optimale motorische Entwicklung einschränken. Wenn solche Vermeidungshaltungen auffallen ist es wichtig, dass Kind manualtherapeutisch behandelt wird (durch eine(n) Physiotherapeutin, Osteopathin,...).

Unterstützend dazu können PäPki Übungen helfen, wichtige Muskelbereiche zu stärken, und eine optimale Aufrichtung im 1. Lebensjahr zu unterstützen.

Je früher eine Abweichung vom physiologischen Aufrichtungsprozess erkannt und durch gezielte PäPKi-Übungen korrigiert wird, desto besser kann sich das Kind entwickeln.

Babys mit Blockaden haben oft eine Lieblingsseite, mögen bestimmte Bewegungen nicht oder fühlen sich in der Bauchlage sehr unwohl. Für eine optimale Entwicklung ist es aber wichtig, dass Babys von Geburt an sowohl in Rückenlage als auch in Bauchlage ihre Muskulatur und somit die Aufrichtung gegen die Schwerkraft trainieren können.

Fehlt dieses Training in den ersten Monaten, finden viele Babys zwar Kompensationsbewegungsmuster, die Schwäche setzt sich aber weiter fort und wirkt sich auf die nachfolgenden Entwicklungsschritte negativ aus.

Später kommt es möglicherweise zu Problemen in Kindergarten und Schule.

Aber keine Angst: Das Training kann mit verschiedenen Übungen auch einige Monate später noch nachgeholt werden! Je jünger das Kind beim Beginn des PäPKi Trainings ist, desto leichter und effektiver sind die Trainingseinheiten.

 

 
Wann ist PäPKi für Sie und Ihr Baby/Kind geeignet?

Bei der PäPKi Methode arbeiten wir mit gesunden Kindern, es können also keine Kinder z.B. physiotherapeutisch behandelt werden.

 

Kommen Sie mit Ihrem Kind zu einem motorischen Entwicklungs-Check!

 

Ablauf:
  • Erstgespräch per Telefon oder online (ohne Baby/Kind)

  • Persönlicher Termin zum Kennenlernen mit dem Baby/Kind

    • Beobachtung der Spontanmotorik in einer Interaktions- und Spielsituation mit den Eltern

    • bei Bedarf kleine Bewegungsanregungen

    • Besprechung der Erkenntnisse

    • Erstellen eines individuellen Plans mit gymnastischen Übungen zur Förderung einer optimalen Bewegungsentwicklung

    • Einüben der Übungen zur neuromotorischen Aufrichtung für zu Hause

    • Klären von offenen Fragen und Tipps für entwicklungsförderndes Babyhandling im Alltag

  • Eigenständiges Üben mit dem Baby/Kind zu Hause für 2-6 Wochen

  • Kontrolltermin zur Überprüfung der Erfolge und möglicherweise Anpassung des Übungsplans für weitere Übungseinheiten zu Hause

Kosten:

Erstgespräch: kostenlos

1. persönlicher Termin und Kontrolltermin als Paket: 130€

jeder weitere Termin: 60€

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